OBERMEYER Planen + Beraten GmbHOBERMEYER Planen + Beraten GmbH
Potsdam, 22.03.2018
Teil des im Dez. 2017 fertig gestellten Abschnitts der Potsdamer Stadtbahn.
Teil des im Dez. 2017 fertig gestellten Abschnitts, an den die Erweiterung direkt anschließen wird.
Diese Bestandsbrücke soll für die Nutzung durch die Stadtbahn umgebaut werden.
Diese Bestandsbrücke soll für die Nutzung durch die Stadtbahn umgebaut werden.
Übersichtsplan mit Trassenverlauf.
Übersichtsplan mit Trassenverlauf. (© PTV Transport Consult GmbH)

OBERMEYER plant Erweiterung der Potsdamer Stadtbahn

Das Postdamer Straßenbahnnetz wird nach Norden hin erweitert. Bei der europaweiten Ausschreibung für die gut sieben Kilometer lange Neubaustrecke haben OBERMEYER und die Firma Ramboll den Zuschlag bekommen.

Bereits im Dezember 2017 wurde die 1,1 Kilometer lange Erweiterung zum Jungfernsee in Betrieb genommen – die erste Etappe der Erschließung des Potsdamer Nordens. Der nun folgende Abschnitt soll über Krampnitz nach Fahrland führen.
Das Großprojekt wird getragen von den Verkehrsbetrieben Potsdam (ViP), dem Entwicklungsträger Potsdam sowie der Landeshauptstadt Potsdam. Bei der europaweiten Ausschreibung für die Planung des zweiten Abschnitts haben OBERMEYER und das Ingenieurbüro Ramboll den Auftrag erhalten.

Auf der Strecke muss unter anderem die Brücke über den Sacrow-Paretzer-Kanal, eine Bundeswasserstraße, neu gebaut werden. OBERMEYER wird dafür die Objekt- und Tragwerksplanung übernehmen.

Der planerische Startschuss des Projekts erfolgte im Januar dieses Jahres. Aktuell läuft die Bestandsanalyse. Bis Anfang 2019 soll die abgestimmte Entwurfsplanung für die Neubaustrecke stehen. Nach Schätzung von Oliver Glaser, Geschäftsführer der ViP, könnten zwischen 2026 und 2028 die ersten Bahnen fahren. Voraussichtlich wird die Streckenerweiterung in zwei Bauabschnitten realisiert werden. Allein die erste Etappe nach Krampnitz soll mehr als 50 Millionen Euro kosten.