OBERMEYER Planen + Beraten GmbHOBERMEYER Planen + Beraten GmbH

München, 30.05.2018

Außenansicht des neuen Gebäudes.
Außenansicht des neuen Gebäudes.
Der zentralen Ort bildet die Treppenhalle über alle Geschosse.
Der zentralen Ort bildet die Treppenhalle über alle Geschosse.
Der Neubau und ein möglicher Erweiterungsbau (weiß) greifen sie südliche Bauflucht der bestehenden Gebäude auf.
Der Neubau und ein möglicher Erweiterungsbau (weiß) greifen sie südliche Bauflucht der bestehenden Gebäude auf.
OBERMEYER gewinnt Architekturwettbewerb der Uni Erfurt

In einem offenen Planungswettbewerb für das neue Forschungszentrum „Weltbeziehungen“ der Universität Erfurt gelang es OBERMEYER, sich mit einem konzeptionell geprägten Entwurfsansatz gegen knapp 50 Mitbewerber durchzusetzen.


Der Neubau wird künftig das Max-Weber-Kolleg, Teile der Willy Brandt School of Public Policy sowie weitere Forschungsgruppen beherbergen. Damit kann die Umsetzung eines langfristig konzipierten Forschungsprogramms zum Thema „Attraktion, Repulsion, Indifferenz – eine kulturvergleichende Analyse von Weltbeziehungen“ ermöglicht werden. Das Gebäude soll 160 wissenschaftliche Arbeitsplätze bei einer Nutzfläche von ca. 2.600 m² bieten.


Der besondere Anspruch des Wettbewerbs lag darin, eine Architektur zu entwickeln, welche den Forschungsprozess räumlich und funktional begleitet und die differenzierten Kommunikationsmuster sichtbar macht. OBERMEYER konnte den offenen Planungswettbewerb, bei dem die Zusammenarbeit zwischen Architekten und Landschaftsarchitekten erforderlich war, für sich entscheiden.


Leitidee des Entwurfs von OBERMEYER ist die Stadt als gebautes Abbild von Weltbeziehungen, die mit ihren komplexen Strukturen und differenzierten Räumen zugleich den Rahmen dafür bildet. Der Forschungsneubau setzt diese Idee mit der verzahnten Abfolge öffentlicher, halböffentlicher und privater Räume um.
Der Forschungsneubau ordnet sich in die südliche Bauflucht der beiden bestehenden Baukörper, der Bibliothek und des Kommunikations- und Informationszentrums, ein. Damit wird eine markante städtebauliche Kante erzeugt.

Das Freiraumkonzept ergänzt die Campusanlage, verknüpft die Solitärbauten und greift mittels verschiedener Freiraummodule das Fassadenthema der einzelnen Reflexionszellen auf.


Die Fertigstellung des Forschungszentrums „Weltbeziehungen“ ist für 2021 geplant.

 

Eine ausführliche Presseinformation zum Thema finden Sie hier.