OBERMEYER Planen + Beraten GmbHOBERMEYER Planen + Beraten GmbH

München, 08.08.2018

Luise-Kiesselbach- und Heckstallertunnel: nach dem Petuel- und Richard-Strauss-Tunnel die dritte große Baumaßnahme im Zuge der Untertunnelung des Mittleren Rings.
Luise-Kiesselbach- und Heckstaller-
tunnel: nach dem Petuel- und Richard-Strauss-Tunnel die dritte große Baumaßnahme im Zuge der Untertunnelung des Mittleren Rings. Foto: OBERMEYER
241.000 m³ Beton und 31.000 t Bewehrungsstahl waren für die beiden Tunnelröhren nötig.
241.000 m³ Beton und 31.000 t Bewehrungsstahl waren für die beiden Tunnelröhren nötig. Foto: OBERMEYER
Besonderes Augenmerk lag auf der Begrünung der Mittelpromenade.
Besonderes Augenmerk lag auf der Begrünung der Mittelpromenade.
Foto: ARGE MRSW
Speziell entworfene Bänke laden zum Verweilen ein.
Speziell entworfene Bänke laden zum Verweilen ein. Foto: ARGE MRSW
Oberflächengestaltung komplettiert Baumaßnahmen am Mittleren Ring Südwest

Die Baumaßnahmen am Mittleren Ring Südwest sind beendet. Mit der Vollendung der Oberflächengestaltung fand das Münchner Mammutprojekt, welches den Bau des Luise-Kiesselbach- und des Heckenstaller-Tunnels einschloss, nach neun Jahren Bauzeit seinen Abschluss. Von Beginn an oblag OBERMEYER zusammen mit der Vössing Ingenieurgesellschaft die Bauüberwachung.

Im Juli 2015 wurden nach sechs Jahren Bauzeit die neuen, insgesamt 2,8 km langen Tunnel unter dem Luise-Kiesselbach-Platz und der Heckenstallerstraße für den Verkehr freigegeben. Jetzt, drei Jahre später, ist auch die Oberfläche fertig. Das Großprojekt, nach dem  Petuel- und dem Richard-Strauss-Tunnel die dritte große Baumaßnahme im Zuge der Untertunnelung des Mittleren Rings in München, ist damit abgeschlossen.


2009 war OBERMEYER vom Baureferat der Landeshaupt-
stadt München in einer Arbeitsgemeinschaft mit der Vössing Ingenieurgesellschaft mit der Bauüberwachung für den Ingenieurbau sowie für den Straßen- und Kanalbau betraut worden.

Für die Errichtung der beiden Tunnelröhren, die durch einen 400 m langen Einschnitt voneinander getrennt sind, wurden 241.000 m³ Beton und 31.000 t Bewehrungsstahl benötigt. Die Tunnel wurden größtenteils in Deckelbauweise erstellt. Dazu waren insgesamt mehr als 10.000 Bohrpfähle mit einer Gesamtlänge von 110 km nötig, auf denen anschließend die Tunneldecke betoniert wurde. 2014 waren die Rohbauarbeiten größtenteils abgeschlossen; seit Ende 2013 war bereits abschnittsweise mit dem Straßenbau und dem technischen Innenausbau begonnen worden.

Nach der Verkehrsfreigabe begann die Neugestaltung der Oberfläche in der Garmischer Straße. Dort entstand eine Mittelpromenade. Für die neuen Fahrbahnen, die rund  55.000 m² umfassen, mussten etwa 130.000 m² Asphalt ausgebaut und die Verkehrsführung laufend dem Baufortschritt angepasst werden. Besonderes Augenmerk galt der Begrünung: Insgesamt wurden weit mehr als 1.000 Bäume gepflanzt.