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München, 15.08.2018

Die Installation „Heimatverbunden“ besteht aus zwei Erzählebenen.
Die Installation „Heimatverbunden“ besteht aus zwei Erzählebenen. ©Holger Peters / OBERMEYER
In Videos kommt das Individuum zu Wort und verleiht so der abstrakten Skulptur ein Gesicht.
In Videos kommt das Individuum zu Wort und verleiht so der abstrakten Skulptur ein Gesicht. ©Holger Peters / OBERMEYER
Durch Schnüre verbundene Weltkarten symbolisieren die Beziehung zwischen den Geburtsorten und den derzeitigen Aufenthaltsorten der Mitarbeiter.
Durch Schnüre verbundene Weltkarten symbolisieren die Beziehung zwischen den Geburtsorten und den derzeitigen Aufenthaltsorten der Mitarbeiter. ©OBERMEYER
Installation „Heimatverbunden“ bei den ICONIC AWARDS 2018 ausgezeichnet

2017 konzipierten die Architekten von OBERMEYER für die „Ampelphase“, eine Ausstellung des Designmöbelherstellers Vitra, die Installation „Heimatverbunden“. 2018 gelang es ihnen, mit dieser Arbeit bei den ICONIC AWARDS den Titel „Innovative Architecture – Selection“ zu gewinnen.

Seit 60 Jahren gibt es den vom Bundestag initiierten und von der deutschen Industrie gestifteten „Rat für Formgebung“, unter dessen Federführung jährlich die ICONIC AWARDS vergeben werden. Der internationale, unabhängige Wettbewerb soll das Verständnis für Architektur und Design in der Öffentlichkeit fördern, ist ganzheitlich konzipiert und würdigt die Verbindung der Disziplinen. Eine unabhängige Expertenjury zeichnet die besten Arbeiten in den Kategorien „Architecture“, „Interior“, „Product“, „Communication“ und „Concept“ aus.

In der Kategorie „Architecture“ konnten unter anderem auch Ausstellungskonzepte eingereicht werden. OBERMEYER hatte sich mit der Installation „Heimatverbunden“ beworben, die die Architekten 2017 für den Wettbewerb „Ampelphase“ des Designmöbelherstellers Vitra entwickelt hatten. Die „Ampelphase“ ist eine alle zwei Jahre stattfindende Ausstellung im Vitra-Showroom in der Frankfurter Innenstadt.
Die Installation besteht aus einem großen schwarze Holzrahmen, der die dreidimensionale „Bühne“ für zwei Erzählebenen bietet: Zwei Weltkarten oben und unten visualisieren durch orangene Schnüre die Beziehung zwischen den Geburtsorten der Mitarbeiter und ihrem derzeitigen Aufenthaltsort. Die zweite Erzählebene lässt in Form von Videos das Individuum zu Wort kommen. So wird der abstrakten Skulptur ein Gesicht verliehen.

Die Arbeit überzeugte sie die Jury der ICONIC AWARDS und wurde in der Kategorie „Architecture“ mit dem Titel „ICONIC AWARDS 2018: Innovative Architecture – Selection“ ausgezeichnet.

Die Arbeiten aller Gewinner können Sie hier einsehen.

 

Eine Presseinformation zum Thema finden Sie hier.