München, 20.08.2018
Die Talbrücke Auenbach...
Die Talbrücke Auenbach...
...eines der vier zu untersuchenden Pilotprojekte der ARGE „INFRABIM“.
...eines der vier zu untersuchenden Pilotprojekte der ARGE „INFRABIM“.
Das geplante Bauwerk und seine Umgebung werden komplett als digitales Modell dargestellt. BIM schafft dabei die Basis für den Austausch von Informationen zwischen allen am Bau Beteiligten.
Das geplante Bauwerk und seine Umgebung werden komplett als digitales Modell dargestellt. BIM schafft dabei die Basis für den Austausch von Informationen zwischen allen am Bau Beteiligten. Fotos: OBERMEYER

INFRABIM: Die erste Phase des Stufenplans „Digitales Planen und Bauen“ ist abgeschlossen

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) veröffentlichte 2015 den dreiteiligen Stufenplan „Digitales Planen und Bauen“.  Die wissenschaftliche Begleitung der ersten Stufe durch die ARGE „INFRABIM“ ist jetzt mit der Veröffentlichung der Handlungsempfehlungen offiziell abgeschlossen.


Ziel der Gesamtmaßnahme ist es, Building Information Modeling (BIM) als ganzheitliche Planungsmethode zu fördern. OBERMEYER ist in allen Stufen involviert.


Die erste Stufe beinhaltete die BIM-basierte Umsetzung von vier vom BMVI ausgewählten Infrastruktur-Pilotprojekten und deren wissenschaftliche Begleitung durch die ARGE INFRABIM (http://infrabim.de). OBERMEYER war dabei im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft beauftragt worden, die vier Piloten wissenschaftlich zu begleiten. Das BMVI hatte den Forschungsauftrag im Dezember 2015 ausgeschrieben.


Diese erste Stufe ist nun mit der Veröffentlichung der Handlungsempfehlungen offiziell abgeschlossen worden.
Der Auftrag bestand aus insgesamt drei Arbeitspaketen: einer Status-Quo-Analyse in Form einer Materialsammlung, der Analyse der Pilotprojekte und der Bestimmung des BIM-Reifegrads der Projekte und daraus resultierend die Ableitung der Handlungsempfehlungen für alle am Bau Beteiligten.


Markus Hochmuth, Fachbereichsleiter Gesamtplanungs-
integration bei OBERMEYER: „Die ersten Pilotvorhaben haben bereits vielversprechende Ergebnisse gezeigt. Gleichzeitig ist jedoch klar geworden, dass es noch an vielen Stellen verstärkte Anstrengungen bedarf, um BIM effizient auch in der Breite einsetzen zu können. Ein weiterer Aufbau von Kenntnissen und Erfahrungen bei allen Beteiligten ist unbedingt erforderlich.“


Derzeit läuft die zweite Stufe BIM4INFRA 2020. Mit der ARGE BIM4RAIL soll schließlich die stufenweise Einführung des digitalen Planens und Bauens in Deutschland komplettiert werden.

Eine Presseinformation zum Thema finden Sie hier.