München, 10.12.2018

Die West Railway City von oben.
Die West Railway City von oben.
Modell des neuen Stadtviertels von Norden.
Modell des neuen Stadtviertels von Norden.
Moderne Architektur und viel Grün charakterisieren das neue Stadtviertel.
Moderne Architektur und viel Grün charakterisieren das neue Stadtviertel.
Auch das Konzeptdesign für das Bahnhofsgebäude stammt von OBERMEYER.
Auch das Konzeptdesign für das Bahnhofsgebäude stammt von OBERMEYER. Bilder: OBERMEYER
OBERMEYER gewinnt ersten Preis für die Stadtentwicklung der West Railway City in Changsha, China

OBERMEYER hat den ersten Preis des internationalen Wettbewerbs für die Stadtentwicklung der Changsha West Railway City gewonnen. Changsha ist die Hauptstadt der südchinesischen Provinz Hunan. Der Entwurf verbindet unter Berücksichtigung ökologischer Gesichtspunkte einen gut vernetzten Verkehrsknotenpunkt mit einer facettenreichen Lifestyle-Destination.


OBERMEYER konnte sich dabei gegen namhafte internationale Designbüros durchsetzen, unter anderem gegen das Büro des renommierten japanischen Architekten Arata Isozaki.

Die 7-Millionen-Einwohner-Stadt-Changsha soll mit der West Railway City einen neuen Stadtteil bekommen. Dieser wird im Westen des Xiangjiang-Flusses entstehen und insgesamt 35 km² umfassen, davon sind 17,2 km² städtischer Kernbereich. Der Eisenbahnknotenpunkt schließt an das landesweite, 27.000 km lange chinesische Hochge-
schwindigkeitsnetz an. Der neue Stadtteil soll zudem Platz für 130.000 Einwohner bieten.

OBERMEYER ist mit der Vertiefung der städtebaulichen Gestaltung und deren Optimierung betraut. Zudem erarbeiten die Architekten und Ingenieure die Gestaltungsrichtlinien für die städtischen Bereiche, die Freiflächen und den Untergrund. Die Stadterweiterung soll sich als neues „Tor“ zu den umliegenden Industriezonen öffnen und dabei die umgebende Natur harmonisch mit der Railway City verbinden.


Drei Landschaftskorridore im Osten, Süden und Norden markieren den ökologischen Rahmen des Areals, welches
zu etwa 40 Prozent aus Grünfläche besteht. Die Raumgestaltung ist so konzipiert, dass zwei der Landschaftskorridore den mittig liegenden Bahnhof umschließen. Sie erstrecken sich nach Norden bis zum Huangjin-Fluss, wo sich mit der zentralen, dritten Parkachse verbinden.


Das ökologische Stadtdesign der West Railway City nutzt die natürlichen Überflutungsflächen an den Hauptwasser-
straßen, die aus einer GIS-Analyse abgeleitet wurden. Dadurch wird das Risiko von lokalen Überstauungen und Überschwemmungen verringert. Das natürliche Wasserspeichergebiet folgt den linear angelegten Parks, welche wie ein Schwamm wirken und für die vorübergehende Regenwasserspeicherung sorgen.