Qingdao, 15.01.2019

Sino-German Ecopark Schriftzug.
Bild: www.sgep-qd.de
Der "C2 District" des Ecoparks von oben.
Der "C2 District" des Ecoparks von oben. Bild: OBERMEYER
Das German Business Center.
Das German Business Center.
Bild: OBERMEYER
Der Ecopark bei Nacht.
Der Ecopark bei Nacht.
Bild: www.sgep-qd.de
Distrikt im Deutsch-Chinesischen Ökopark in Qingdao erhält DGNB-Auszeichnung

Der Distrikt C2 im Sino-German Ecopark in Qingdao ist von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) mit dem ersten „DGNB Urban District Certificate in Gold“ in China ausgezeichnet worden. OBERMEYER verantwortete schwerpunktmäßig sowohl die Vertiefung des Stadtplanungskonzepts hinsichtlich Verkehr und ökolo-
gischer Kernprinzipien als auch die Landschaftsgestaltung.


OBERMEYER entwickelte dabei nachhaltige Strategien, um ökologische und verkehrstechnische Verbesserungen zu erwirken. Im Fokus stand unter anderem eine nachhaltige Landschaftsgestaltung rund um das German Business Center.


Der chinesisch-deutsche Ökopark in Qingdao ist ein Kooperationsprojekt der chinesischen und der deutschen Regierung. Er befindet sich an der Westküste der Jiaozhou-Bucht und im Norden der Entwicklungszone von Qingdao.


Der Ökopark, der im Endausbau 72 km² groß sein wird,  soll einer der fortschrittlichsten ökologischen Industrieparks in China werden. Internationale Firmen der Ökologiebranche siedeln sich dort an. So sollen ein ökologisches Forschungs- und Entwicklungsgebiet und eine lebenswerte ökologische Zone entstehen, in der nachhaltige bauliche Lösungen gezeigt werden sollen.


Auch andere Bereiche des Parks profitieren von bewährten deutschen Praktiken: Der C2-Bezirk besteht aus energie-
effizienten Passivhaus-Siedlungen, großzügigen Frei- und Grünflächen sowie dem größten „mixed-use“ DGNB-Gebäudekomplex in Asien. Er  ist Teil des German Business Centers.  „Mixed-Use-Complex”  ist eine der Zertifizierungs-
kategorien des DGNB.


OBERMEYER hat maßgeblich dazu beigetragen, eine ökologisch harmonische, CO2-arme und energieeffiziente Stadt mit internationaler Bedeutung zu realisieren. Dabei legten die Planer ihren Fokus auf fortschrittliche Strategien und kombinierten diese mit ökologischer Landschafts-
planung. Dabei galt es durchweg, die Stadtortbedingungen und die natürlichen Ressourcen des Parks zu berücksichtigen.