OBERMEYER Planen + Beraten GmbHOBERMEYER Planen + Beraten GmbH
München, 20.12.2019
Der neue Gasteig: Blick von der Isar.
Der neue Gasteig: Blick von der Isar.
Blick vom Rosenthaler Platz.
Blick vom Rosenthaler Platz. Visualisierungen: Architektur Henn / Visualisierungen MIR

Nicht Evolution sondern Revolution: Ton- und Kinotechnik der Zukunft

Auftrag mit Weitblick: Der Gasteig in München soll nach seiner Sanierung Europas modernstes Kulturzentrum werden. Der Bereich Technische Ausrüstung von OBERMEYER wurde mit der Planung der gesamten Ton- und Kinotechnik beauftragt. Hier muss weit in die Zukunft gedacht werden.

Das Münchner Kulturzentrum Gasteig wurde 1984/85 eröffnet. In dem Gebäudekomplex mit insgesamt  80.000 m² Fläche befindet sich unter anderem Deutschlands größter Konzertsaal.

Um den Betrieb nicht zu gefährden, ist die Erneuerung der technischen Anlagen unumgehbar. Diese notwendige Sanierung eröffnet gleichzeitig die Möglichkeit, den gesamten Gasteig zu modernisieren. Sie ist aktuell das größte bevorstehende Kulturbau-Projekt der Stadt und des Landes.

Mit den Bau- und Sanierungsmaßnahmen soll voraussichtlich Ende 2021 begonnen werden. Ein weiterer Schwerpunkt wird die zukünftige Ausrichtung und die akustische Neugestaltung der Philharmonie, des Carl-Orff-Saals und des Kleinen Konzertsaals sein.

Aktuell arbeiten die Spezialisten der Abteilung Audio-/Video-/Broadcast-Technik bei OBERMEYER an der Grundlagenermittlung der kompletten ton- und kinotechnischen Anlagen für alle Veranstaltungssäle, Eventflächen sowie für die Medienbibliothek. Ebenfalls sollen hochqualitative Ton- und Videostudios entstehen.

Der multifunktionale Charakter des Kulturzentrums und die vom Auftraggeber geforderte Wirtschaftlichkeit stellen dabei eine besondere Herausforderung dar: Eine durchgängig optimale Audio- und Video-Qualität kann nur durch vernetzte Systeme mit maximaler Verfügbarkeit erreicht werden. Zudem ist Weitblick gefragt: schließlich soll die Technik nach ihrer Inbetriebnahme in voraussichtlich sechs Jahren auch für die darauf folgenden rund 20 Jahre zweitgemäß bleiben.
Beispielsweise wird es statt gängiger Verkabelungen ein „Broadcast-IP-Netzwerk“ geben. Hierbei handelt es sich um ein hoch performantes, digitales Datennetzwerk mit großer Bandbreite für die extrem großen Audio- und Video-Datenströme.

Hans-Jörg Schieder, Projektleiter bei OBERMEYER und einer der wenigen High-End-Medientechniker Deutschlands: „Wir müssen schon jetzt sechs Jahre in die Zukunft planen – und das auf hohem technischen Niveau. Wir sprechen hier von bis zu drei Gerätegenerationen. Das ist nicht Evolution, hier sprechen wir von Revolution“.

Eine Presseinformation zu diesem Thema finden Sie hier.