2020 OBERMEYER Servbest GmbH2020 OBERMEYER Servbest GmbH
München, 27.04.2020
Schutzmaterial
Die Beleuchtung der Olympiahalle nach der Erneuerung.
Neue LED-Strahler mit 210.000 Lumen am Beleuchtersteg.

Im perfekten Licht: ein neues Beleuchtungs-
konzept für Münchens Olympiahalle

Die für die Olympischen Spiele 1972 erbaute Münchner Olympiahalle bietet Modalitäten für Großveranstaltungen jeglicher Art. Diese werden von der Olympiapark München GmbH sowie von namhaften externen Veranstaltern organisiert. Damit ist die Halle weltweit die einzige olympische Sportstätte, die mit einer derartig nachhaltigen Nutzung aufwarten kann.

Zusätzlich zur fest installierten Hallenbeleuchtung nutzen externe Veranstalter zumeist eigenes Beleuchtungs-
equipment. Dementsprechend flexibel sollte das neue Beleuchtungskonzept sein. Zudem wurde viel Wert auf Energieeffizienz und lange Nutzbarkeit gelegt. Da die Halle mit dem charakteristischen Zeltdach unter Denkmalschutz steht, mussten auch dahingehend Auflagen beachtet werden.
Das Spezialistenteam von OBERMEYER entwickelte zusammen mit dem Münchner Lichtplaner Prof. Michael Schmidt im Auftrag der Stadtwerke München (SWM) ein durch ein separates Glasfasernetz gesteuertes, außenlichtabhängiges LED-Beleuchtungskonzept, das diesen vielschichtigen Anforderungen gerecht wird und sowohl für Sport- wie auch für Eventveranstaltungen bestmögliche Voraussetzungen bietet.

In den 1970er Jahren gab es bereits die Möglichkeit, an den Beleuchterbrücken, die umlaufend über den Tribünen angeordnet sind, zusätzlich mobile Leuchten anzubringen. Nach dem Abbau der fest installierten Lichtquellen im Laufe der letzten 20 Jahren war lediglich eine individuelle Nutzung für Kamerastellplätze oder für mobiles Beleuchtungs-
equipment möglich. Nun wurden die Beleuchterbrücken wieder aktiviert und mit rund 40 neuen, über eine DMX-Systemtechnik individuell steuerbaren, redundanten 2000 Watt LED-Leuchten ausgestattet.

Weiterer Vorteil für alle Veranstalter: Durch das neue Beleuchtungskonzept, bei dem sech Tonnen an Gewicht eingespart wurden, ist es nun möglich, am rund 400 Tonnen schweren Beleuchtersteg nicht mehr nur (wie noch in den Anfangsjahren) bis zu 30, sondern bis zu 100 Tonnen an eigenem Equipment anzubringen.

Eine ausführliche Presseinformation zum Thema finden Sie hier.