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München,11.11.2020

Hochwasserschutz und Promenade am Baumwall in Hamburg
Die Niederbaumbrücke ist ein Übergang zur HafenCity
Projekt „Hochwasserschutz Hamburger Binnenhafen“ ist Bauwerk des Jahres 2019

Der AIV Hamburg (Architekten- und Ingenieurverein Hamburg e.V.) hat dem Projekt „Hochwasserschutz Hamburger Binnenhafen“ der Niederlassung Hamburg die Auszeichnung „Bauwerk des Jahres 2019“ verliehen.

Bei dem Projekt handelt es sich um die Planung der Hochwasserschutzanlagen des Hamburger Binnenhafen auf einer Länge von 580 m, der sich im Herzen des Hamburger Hafens befindet. Im Rahmen der Beauftragung wurden auch die Bestandsbauwerke nachberechnet und die Planung der Ertüchtigungsmaßnahmen an der nördlichen und südlichen Binnenhafenbrücke unter Berücksichtigung der aktuell anzusetzenden Hochwasser- und Sunklastfälle übernommen.

Die Beauftragung beinhaltet des Weiteren die Tragwerksplanung, Objektplanung der Brückenbauwerke, Verkehrsplanung und Vorplanung bis hin zur Mitwirkung bei der Vergabe. Die Bausumme beläuft sich für die Gesamtmaßnahme auf 23 Mio. Euro sowie weiteren 1,7 Mio. Euro für die Brückenbauwerke.

Seit 1979 vergibt der AIV Hamburg die jährliche Auszeichnung an vorbildliche Gebäude und städtebauliche Anlagen in Hamburg, die im Jahr der Würdigung fertiggestellt wurden. Mit dem Preis wird die herausragende Qualität, die das Ergebnis einer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Architekten, Ingenieuren und Bauherren ist, geehrt und so in die öffentliche Wahrnehmung gerückt.

Im Stadtbild sind diese Bauwerke sichtbar durch die vom Architekten und Bildhauer Thomas Darboven gestaltete Bronze-Plakette gekennzeichnet. Bei dem Objekt kann es sich um einen Neubau, eine Erweiterung oder einen Umbau von einem Wohnhaus bis zu einer Firmenzentrale oder einer Brücke handeln. Unter den Preisträgern befinden sich sakrale und kulturelle Bauwerke, Ingenieurbauwerke und Freiraumanlagen.

Das Prozedere sieht vor, dass die Bauwerke von der Öffentlichkeit, den Bauämtern oder Ingenieur- und Architektenbüros benannt werden. Im Anschluss findet ein dreistufiges Auswahlverfahren durch eine Fachjury statt, bis zwischen drei und sechs Preisträger pro Jahr feststehen.